Kostenlose eBooks und Bücher bekommen

Welche Leseratte träumt nicht davon, durch einen Buchladen zu gehen und jedes Buch, das ins Auge springt, kostenlos mitnehmen zu können? Spätestens, da auch eBooks nur geringfügig günstiger sind als gebundene Bücher, sind kostenlose eBooks und gebundene Bücher ein verlockender Gedanke. Welche Möglichkeiten begeisterte Leseratten auch neben der örtlichen Bibliothek haben, führen wir hier auf.

Keine Alternative: Piraterie

Sicher, es gibt verschiedene Plattformen im Netz, auf denen Filme, Musik und Bücher kostenlos angeboten werden, bei denen sich jeder Besucher denken kann, dass das nicht wirklich legal ist. „Kostenlos“ ist diese Möglichkeit nur solange, wie man nicht erwischt wird. Aber auch wer nicht erwischt wird, sollte sich bewusst machen, dass diese Art des Buch“erwerbs“ letztens Endes nur eines ist: Diebstahl.

Bekannte Klassiker als kostenlose eBooks

Klassiker als kostenlose eBooksDas Projekt Gutenberg ist einigen vielleicht schon bekannt. Aber es gibt noch viele weitere Projekte, die kostenlose eBooks zur Verfügung stellen – nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Weiterverwenden. Wer also eine neue Edition herausbringen und z.B. einen Klassiker mit eigenen Bildern versehen will, ist hier genau goldrichtig.

Zwar wird man auf diesen Seiten natürlich keine aktuellen Bestseller finden, aber die Auswahl ist dennoch gigantisch und auf jeden Fall einen Blick wert. Eine Auflistung von 25 Webseiten, die kostenlose eBooks anbieten, findet Ihr hier.

Bücher einfach weitertauschen

Wie viele Eurer Bücher lest Ihr mehr als einmal? Sicher, ein paar Schätze hat jeder Bücherfreund im Regal stehen, doch die meisten Bücher werden nur einmal gelesen. Und danach? Zum Wegwerfen sind sie zu schade, aber das Bücherregal quillt trotzdem über und bietet keinen Platz mehr für neue Bücher.

Eine Möglichkeit sind die Tauschbörsen für Bücherfreunde. Eine davon ist www.tausch-buecher.de, wo jeder Nutzer seine Bücher mit einem Punktwert versieht und einstellt. Dieser Punktwert funktioniert wie eine Art Währung, denn damit können Bücher anderer Nutzer „gekauft“ werden. Es gibt natürlich noch zahllose weitere Tauschbörsen, die alle einen Blick wert sind. Wer neugierig ist wird mit einer kurzen Google Suche schnell fündig.

Rezensionsexemplare bekommen

Kostenlose eBooks im Buchladen?Eine Möglichkeit kostenlose eBooks und gebundene Bücher zu bekommen, die allerdings ein gewisses Maß an Mühe und Verpflichtung bedeutet, sind Rezensionsexemplare. Autoren und Verlage wissen, dass Bücher mit Lesermeinungen eher gekauft werden, da potentielle Käufer nicht das Gefühl haben, die Katze im Sack zu kaufen, sondern sich auch an der Meinung anderer Leser orientieren. Und auch für Autoren ist das Feedback hilfreich, um zu sehen, welche Aspekte ihres Buches beim Leser besonders gut ankamen.

Deshalb sind Rezensionsexemplare kostenlos, da die Rezensenten mit der Zeit bezahlen, die sie zum Lesen und Verfassen der Rezension benötigen. Um überhaupt erst einmal Rezensionsexemplare zu bekommen, muss ein Leser sich natürlich eine Plattform aufbauen, wo er Rezensionen veröffentlicht. Denn Autoren und gerade Verlage verteilen ihre Rezensionsexemplare nicht wahllos, sondern wollen am Ende auch etwas dafür bekommen.

Der Vorteil von dieser Möglichkeit, kostenlose eBooks und Bücher zu bekommen ist, dass man auch die Chance hat, Neuerscheinungen und mit etwas Glück sogar Bestseller zu ergattern. Je erfolgreicher und bekannter die eigene Plattform ist, desto wählerischer kann man sein und desto eher werden auch Verlage einem Rezensionsexemplare neuer Bücher zukommen lassen.

Der Nachteil ist, dass man sich erst einmal eine solche Plattform aufbauen muss. Dies kostet Zeit, die regelmäßig investiert werden muss, und mitunter auch etwas Geld, um z.B. Serverkosten für eine eigene Webseite oder ein eigenes Blog zu bezahlen.

Ich selbst bin diesen Weg mit meinem Rezensionsblog gegangen und habe noch immer großen Spaß daran, auch wenn ich während meines grauenhaften Umzugs beim Lesen etwas kürzer treten musste und erst langsam wieder in meinen Leserhythmus finde. Mir persönlich sehr angenehm aufgefallen ist mir, dass dieser Weg die Möglichkeit bietet, unglaublich viele Kontakte zu Autoren und Verlagen zu knüpfen und auch Anfragen für Rezensionen für Bücher zu bekommen, auf die man sonst gar nicht gestoßen wäre. Wer etwas abenteuerlustig und kontaktfreudig ist, kann mit dieser Möglichkeit sehr glücklich werden.

photo credit: hand-crafted labels by Ian Collins via photopin cc
photo credit: Numerique – papier – un texte est un texte by Rémi Mathis via photopin cc

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von Liber Laetitia. Wir zeigen Autoren, wie sie sich und ihre Bücher effektiv, zeitsparend und rechtssicher im Social Web präsentieren können.

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