Erste Schritte mit Scrivener

Wenn Du erste Schritte mit Scrivener machst, wirst Du wahrscheinlich noch etwas unsicher sein, weil Du das Programm noch nicht kennst. Denn auch, wenn es rein auf das Schreiben ausgerichtet ist, zeigt das Scrivener-Tutorial deutlich, dass das Programm alles andere als spartanisch ist. Du musst natürlich bei Weitem nicht alle Funktionen nutzen, aber um Scrivener ganz an Deine Wünsche anzupassen, ist es hilfreich, sich einmal mit den verschiedenen Funktionen vertraut zu machen und zu wissen, was überhaupt möglich ist.

In diesem Abschnitt geht es um die rudimentären Grundfunktionen, die im Prinzip schon ausreichend sind um Dein erstes Schreibprojekt zu beginnen.

Das Scrivener Tutorial – Erste Schritte im Programm

Wenn Du Scrivener nach der Installation das erste Mal öffnest, wird Dir angeboten das Scrivener-Tutorial durchzugehen, um Dich mit allen Funktionen vertraut zu machen. Der Zeitaufwand dafür beträgt etwa ein bis zwei Stunden. Für ausführliche Fragen steht Dir außerdem jederzeit das große Handbuch zur Verfügung, in dem Literature&Latte sehr in die Tiefe gehen.

Projekte richtig speichern

Wenn Du mit Scrivener arbeitest ist es sehr wichtig, dass Du die Dateien richtig speicherst. Anders als z.B. bei Word erstellt Scrivener nicht eine einzige Datei, sondern einen Ordner mit der Endung .scriv, der neben Deiner Projektdatei auch die Ordner “Files”, “Settings” und “Snapshots” enthält. Dafür weist Scrivener einen Bonus auf: Alle paar Sekunden speichert es automatisch alle Änderungen, ebenso wird bei jedem Beenden des Programms der Fortschritt gespeichert.

Der Vollbildmodus

Viele Autoren kennen das Problem, dass sie beim Schreiben besonders anfällig auf Ablenkungen reagieren. Gerade, wenn sie noch erste Schritte als Autor machen und der Textfluss nicht richtig flutschen will, wird es zur großen Versuchung die Mails zu checken und kurz bei Facebook vorbeizuschauen. Um solche Ablenkungen auszublenden, besitzt Scrivener einen Vollbildmodus, der alles außer dem Schreibbereich ausblendet.

Die Formatierung ändern

Wenn Du die Grundformatierung nicht magst, die bei Scrivener eingestellt ist, kannst Du Deinen Text formatieren und die Zeilenabstände, Schriftart und -farbe ändern, auch wenn der Fokus von Scrivener nicht auf der Formatierung liegt. Auch Tabellen und Listen kannst Du in Deinen Text einfügen.

3 Gedanken zu „Erste Schritte mit Scrivener

  1. Hallo Frauke,
    erstmal ein Kompliment für Deine übersichtliche Website. Ich habe ein kleines Problem mit Scrivener: wenn ich ein Wort „fett“ oder „kursiv“ machen möchte, funktioniert es nicht. DAs „B“ und das „I“ sind in der Menüzeile, sie ändern auch ihre Farbe von schwarz zu blau, wenn ich sie nach der Markierung eines Wortes anklicke, aber das Wort bleibt unverändert.
    Hast Du dafür eine Lösung?
    Ich habe Scrivener 2.8.1

    Viele Grüße,
    Heino Trusheim

    1. Hallo Heino,

      vielen Dank für das Lob 🙂

      Ich habe es gerade noch einmal bei mir geschaut. Da taucht dieses Problem nicht auf und die beiden Buttons funktionieren wie sie sollen. Ich habe ach dem letzten Update die Version 1.9.7.0 für Windows. Wenn Du Version 2.8.1 hast nutzt Du einen Mac? Besteht dieses Problem von Beginn an, oder seit einem Update?

      Ich fürchte, dass ich Dir leider keine gute Lösung anbieten kann. Wenn, dann kann sicherlich der Scrivener Support sagen, wie Du das Problem beheben kannst.

      Tut mir leid, dass ich Dir keine Lösung anbieten kann. Ich hoffe, dass sich das Problem bald klären lässt.

      Viele Grüße
      Frauke

  2. Hallo Frau Bitomsky

    Ich muss eine zehnjährige Geschichte zu „Papier“ bringen, zu der 1.046 Dokumente gehören, von denen manche als Bild im Text eingefügt werden sollen, alle im Anhang beigefügt werden müssen (verlinkt werden sollen). Etwas, dass man als Storyline bezeichnen könnte wurde in Word erstellt (was sicher nicht die beste Lösung ist). Das Endprodukt soll mit InDesign fertig gestellt werden, da ich in der Zwischenzeit bereits ein vorhandenes Template auf die eigenen Bedürfnisse angepasst habe, die Ausgabe als PDF und epub hier perfekt gelingt und Drucker begeistert sind wenn sie InDesign Material bekommen.

    Meine Frage an dieser Stelle ist, ob es aus Ihrer Sicht Sinn macht, das Ganze in Scrivener zu machen (nein ich werde sicher keine weiteren Bücher schreiben) und ob bzw. in wie weit der Export nach InDesign funktioniert?

    Danke und Gruß

    … aka Togijak

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