Wie schreibt man gute Blogartikel?

Was macht gute Blogartikel aus? Die genaue Definition ist immer subjektiv, aber wer einige grundlegende Punkte beachtet hat es deutlich leichter, Leser anzusprechen und zu halten. Hier geben wir einige Tipps, die beim Schreiben von Blogartikeln beachtet werden sollten.

Wovon handelt mein Blogartikel?

Ehe man sich an die Arbeit macht, sollte man sich erst Gedanken darüber machen, was man mit einem Artikel aussagen möchte und welche Zielgruppe man anschreibt. Wer sich an Leser über 50 richtet, wird einen anderen Schreibstil verwenden, als jemand, der Jugendliche unter 18 ansprechen will. Auch das Thema, über das man schreiben will, sollte man klar umreißen.
Ganz wichtig: Nur ein Thema pro Artikel, damit die Leser später nicht zwischen drei verschiedenen Themen den roten Faden verlieren.

Gute Überschriften für gute Blogartikel

Im Internet herrscht eine Informationsfülle, die viel Aufmerksamkeit beansprucht. Wenn eine Überschrift für einen Artikel kein Interesse wecken kann, stehen die Chancen schlecht, dass Leser sich dennoch dem Artikel zuwenden. Es lohnt sich also unbedingt, sich Gedanken um eine gute Überschrift zu machen.
Hier sind ein paar Tipps für gute Überschriften:

  • Checklisten („7 Thriller, die sie kennen müssen“). Besonders gut kommen dabei die Zahlen 3, 7 und 10 an.
  • Gegensätze („Amazon – Fluch und Segen für Autoren“)
  • Tipps & Tricks („So finden Sie jeden Tag Zeit zum Lesen“)
  • Fragen („Wie schreibt man gute Blogartikel?)
  • Provokation („Wer nicht liest, verkümmert im Geiste“)
  • Handlungsaufforderung („Lesen sie noch heute diesen Krimi!“)

Ganz wichtig: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Die ideale Länge einer Überschrift liegt zwischen 40 und 70 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Außerdem sollte die Überschrift einen guten Eindruck vom Artikel vermitteln und auch eigenständig für sich funktionieren: „7 Tipps…“ als Überschrift funktioniert nicht, wenn der Kontext „…wie sie die besten Bücher finden“ erst im Artikel folgt.

Eine kurze Zusammenfassung am Anfang

Eine knappe Zusammenfassung des Inhalts eines Artikels hilft einem Leser zu entscheiden, ob er in diesem Artikel finden wird, was er sucht. Drei bis vier Sätze sind dabei vollkommen ausreichend. Wer seinen Lesern auf diese Weise hilft, schnell und unkompliziert den Überblick zu wahren, bleibt positiv in Erinnerung und wird gerne wieder gelesen.

Struktur – Überschriften, Absätze und Leerzeilen

Kaum ein Leser möchte sich durch einen endlosen Fließtext kämpfen. Eine gute Struktur mit Absätzen, Überschiften und Leerzeilen hilft den Lesern, den Überblick zu bewahren und lockert einen Text optisch auf. Auch Bilder (Achtung: Bildrechte beachten!) können für Abwechslung sorgen.

Eine gute Länge für Blogartikel liegt zwischen 300 und 600 Wörtern, inklusive der kurzen Zusammenfassung. Kürzer sollte er nicht werden; wenn es mehr wird kann sich eine Artikelreihe mit mehreren Teilen lohnen.

Schlusswort

Um nicht mitten im Lesefluss abrupt zu stoppen, ist es gut, den Artikel sauber abzuschließen. Das können eine Handlungsaufforderung oder ein paar abschließende Worte sein. Auf diese Weise entsteht ein in sich runder und abgeschlossener Artikel.
Wir hoffen, dass dieser Artikel Euch dabei hilft, Eure Blogartikel zu verfassen und Eure Leser anzusprechen. Liber Laetitia wünscht Euch dabei viel Glück.

Frauke Bitomsky

Frauke Bitomsky ist Teil des Teams von Liber Laetitia. Wir zeigen Autoren, wie sie sich und ihre Bücher effektiv, zeitsparend und rechtssicher im Social Web präsentieren können.

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Über Frauke Bitomsky

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